Vorschau 2021/2022

Aktuelles

Liebes Publikum,

Meiningen ist ein besonderer Ort. Mondäne klassizistische Gebäude, weitläufige Parkanlagen, vor allem aber der monumentale Theaterbau prägen das Bild der ehemaligen Residenzstadt bis heute.
Ich kenne und schätze Meiningen und sein Theater aus einer Tätigkeit als Dramaturg in den frühen 1990er-Jahren. Viel ist passiert seit dieser Zeit, auch in Meiningen. Doch eines ist nach wie vor eine Konstante: das Theater, welches ab der Spielzeit 2021/2022 den stolzen Namen »Staatstheater Meiningen« tragen wird.

Trotz großer Planungsunsicherheit durch die Corona-Pandemie sind wir alle voller Tatendrang und haben Lust auf diese Stadt mit ihrer riesigen Theatertradition. Auf dieser Seite stellen wir Ihnen den Spielplan und die Abonnements 2021/2022 vor (am Seitenende finden Sie unsere komplette Spielzeit-Vorschau mit detaillierten Informationen zum Download).

Tradition ist ein lebendiger Prozess, den wir gemeinsam fortschreiben und gestalten wollen. Wir freuen uns aber auch auf Opern, Stücke und Regiehandschriften, die es bis dato hier noch nicht gegeben hat. Gemeinsam mit der Meininger Hofkapelle wollen wir einen musikalischen Kosmos ergründen, der vom Barock bis in die Gegenwart reicht. Der neue Schauspieldirektor Frank Behnke kommt mit einem großen Erfahrungsschatz und vielen Ideen von Münster nach Meiningen. Unter dem Dach »Junges Staatstheater« vereinen sich zukünftig die Sparten Puppentheater, Junges Theater und Junge Musik mit zusätzlicher Spielstätte im Rautenkranz. Seien Sie gespannt. Wir freuen uns auf Sie.

Mit herzlichen Grüßen
Ihr Jens Neundorff von Enzberg, Intendant ab 2021/2022

Premieren und Wiederaufnahmen Spielzeit 2021/2022

Abo-Verkaufsstart: 12.4.2021, Start Vorverkauf: 8./9.6.2021

Musiktheater

Amadigi di Gaula

Opera seria in drei Akten von Georg Friedrich Händel, Libretto von Giacomo Rossi
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Alles kann sich die Zauberin Melissa mit ihren magischen, übernatürlichen Kräften beschaffen – oder fast alles: Die Liebe von Amadigi kann sie trotzdem nicht gewinnen. Der junge Titelheld und sein Freund Dardano sind beide in die schöne Prinzessin Oriana verliebt. Mit klugen Intrigen, schlauen Strategien und mithilfe Dardanos versucht Melissa, Amadigi und Oriana zu trennen. Doch am Ende siegt die wahre Liebe.

Ein Juwel aus Händels Londoner Zeit, wurde „Amadigi die Gaula“ 1715 uraufgeführt und war sein fünftes Stück in seiner neuen Heimat. Die Vorlage basiert auf dem im 16. Jahrhundert sehr populären Ritterroman „Amadis de Gaula“, der einige Jahre davor auch Jean-Baptiste Lully inspirierte. Händels Fokus auf die Affekte und die Gemütsschwankungen seiner durchaus menschlichen Figuren sowie seine Fähigkeit, die Akteure reich und abgerundet zu porträtieren, werden in seiner Partitur widergespiegelt. Trotz der kurzen Kompositionszeit und obwohl sie die Popularität von „Rinaldo“ nie erreichte, gewann „Amadigi di Gaula“ schnell an Beliebtheit.

Im Sinne eines barocken Gesamtkunstwerks bringt Hinrich Horstkotte in Personalunion von Regie, Bühne und Kostümen diese Zauberoper auf die Bühne.

Premieren:

Fr., 17.09.2021, 19.30 &
So., 19.09.2021, 18.00

Großes Haus

Musikalische Leitung:
Attilio Cremonesi
Regie, Bühne, Kostüme: Hinrich Horstkotte

Es spielt die Meininger Hofkapelle

Weitere Termine:
24.09.2021, 19.30
03.10.2021, 18.00
09.10.2021, 19.30
19.11.2021, 19.30
04.12.2021, 19.30
21.01.2022, 19.30
11.03.2022, 19.30
03.06.2022, 19.30

Matinee:
12.09.2021

Der fliegende Holländer

Romantische Oper in drei Aufzügen von Richard Wagner, Dichtung vom Komponisten
Koproduktion mit dem Theater Ulm

Ein Fluch lastet auf dem Holländer, der für alle Zeiten auf den Weltmeeren segeln muss, bis ihm eine Frau die ewige Treue verspricht. Alle sieben Jahre darf er an Land gehen, um eine solche Frau zu finden. Er trifft auf Daland, der ihm seine Tochter Senta zur Frau geben will, verheist der zukünftige Schwiegersohn doch den lang ersehnten Reichtum. Senta kennt die Geschichte des Holländers und glaubt, dazu bestimmt zu sein, ihn zu erlösen. Als Daland den Holländer zu seiner Tochter führt, erkennen die beiden ihre gemeinsame Bestimmung: Senta schwört ihm Treue bis in den Tod. Doch die Liebe der beiden wird auf eine harte Probe gestellt. Der Holländer fühlt sich betrogen, alles Dementieren ist zwecklos. Als er davonsegelt, stürzt sich Senta in die Fluten.

Der Regisseur und Intendant des Ulmer Theaters Kay Metzger verlegt seinen „Holländer“ in die Fantasiewelt des Kinos: Senta ist auf den Protagonisten des Filmes „Fluch der Meere” fixiert. Als ihr Filmidol vor ihr steht, kann sie Realität von Fiktion nicht mehr unterscheiden. Diese Interpretation spricht aktuelle, hochmoderne und universelle Themen an, wie Beziehungsunfähigkeit, Entfremdung oder die Fixierung auf ein Idol.

Premiere:

Sa., 16.10.2021, 19.30
Großes Haus

Musikalische Leitung:
GMD Philippe Bach
Regie: Kay Metzger
Bühne, Kostüme: Petra Mollérus
Chor: Manuel Bethe
Dramaturgie: Savina Kationi

Es spielt die Meininger Hofkapelle

Weitere Termine:
23.10.2021, 19.30
01.11.2021, 15.00
06.11.2021, 19.30
29.12.2021, 19.30
10.03.2022, 19.30

Matinee:
10.10.2021, 11.15

The Sound of Music

Musical von Richard Rodgers, Liedtexte von Oscar Hammerstein II, Buch von Howard Lindsay und Russel Crouse, Deutsch von Heiko Wohlgemuth und Kevin Schroeder

Österreich, 1938: Im Hause des verwitweten Kapitäns Georg von Trapp herrschen Disziplin und Ordnung, sowohl für seine sieben Kinder als auch für das Personal. Als die junge Novizin Maria als Gouvernante zu den Trapps stößt, stellt sie das Leben auf den Kopf und zeigt ihnen, wie die Musik bereichern, verändern und – als die Nazis in Österreich einmarschieren – manchmal auch Leben retten kann.

Eines der erfolgreichsten und für das Genre repräsentativen Musicals von Rodgers und Hammerstein II, greift „The Sound of Music“ die Geschichte der „Trapp Family Singers” von Maria Augusta Trapp auf und wurde seit seiner Uraufführung 1959 zum unsterblichen Broadway-Erfolg. Der in den USA extrem populäre Film von 1965 in der Regie von Robert Wise mit Julie Andrews hat zudem die idyllischen Kulissen von Salzburg zum weltberühmten Tourismusziel gemacht. „The Sound of Music“ verbindet eine romantische Handlung mit historischem Hintergrund und humorvolle Dialoge mit musikalischen Nummern von großer Ohrwurm-Qualität.

Der deutschlandweit gefeierte Musicalregisseur Bernd Mottl inszeniert diesen Abend voll hinreißender Songs wie „Über die Berge, Täler und Seen“.

Premieren:

Fr., 29.10.2021, 19.30 &
So., 31.10.2021, 18.00

Großes Haus

Musikalische Leitung:
Harish Shankar
Regie: Bernd Mottl
Bühne, Kostüme: Friedrich Eggert
Choreographie: Hakan T. Aslan
Chor: Manuel Bethe

Es spielt die Meininger Hofkapelle

Weitere Termine:
03.11.2021, 19.30
07.11.2021, 15.00
21.11.2021, 18.00
26.11.2021, 19.30
22.12.2021, 19.30
15.01.2022, 19.30
29.01.2022, 19.30
03.02.2022, 19.30
09.03.2022, 19.30
06.05.2022, 19.30
26.05.2022, 18.00

Matinee:
17.10.2021, 11.15

La Bohème

Oper in vier Bildern von Giacomo Puccini
Libretto von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica nach Henri Murger
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Im Dachboden eines Pariser Hauses leben die Künstler Rodolfo, Marcello, Schaunard und Colline am Rande der Armut. Als die junge Nachbarin Mimi an ihre Tür klopft, um Licht für ihre Kerze zu erbitten, kommt noch eine Sorge in Rodolfos Leben: die Liebe. Trotz Mimis Krankheit beschließen sie, bis zum Frühling zusammen zu bleiben. Kann diese große, jedoch so zerbrechliche Liebe den bitteren Winter überleben?
„Es ist ein herrliches und ein entsetzliches Leben, das seine Sieger und Märtyrer hat” schrieb Murger in seinem Roman "Scènes de la vie de bohème", und anhand dieser Vorlage schufen die Erfolgslibrettisten Giacosa und Illica einen Text von herzzerreißender Schönheit und exzeptioneller Musikalität.
Puccini erlebte selbst solche mittellosen Studienjahre in Mailand; seine Partitur für „La Bohème“ atmet den so pulsierenden Esprit der Jugend und die Poesie des Leidens. Trotz des Misserfolgs der Premiere 1896, hat sich diese Hymne an die Liebe trotz aller Schwierigkeiten als Standard-Opernrepertoire durchgesetzt und gilt als Puccinis Meisterwerk, das nicht nur seine Opernästhetik definierte, sondern auch als Inbegriff des Verismo eine deutliche Tendenz setzte.

Diese Künstleroper wird von einem der bedeutendsten zeitgenössischen Künstler, Markus Lüpertz, auf die Bühne gebracht, der - neben Bühne und Kostüm - auch erstmals für die Regie verantwortlich sein wird.

Premieren:

Fr., 10.12.2021, 19.30 &
So., 12.12.2021, 18.00

Großes Haus

Musikalische Leitung:
GMD Philippe Bach
Regie, Bühne, Kostüme: Markus Lüpertz
Mitarbeit Regie: Maximilian Eisenacher
Chor: Manuel Bethe

Es spielt die Meininger Hofkapelle

Weitere Termine:
19.12.2021, 15.00
25.12.2021, 19.30
06.01.2022 , 19.30
14.01.2022, 19.30
23.01.2022, 18.00
12.02.2022, 19.30
03.03.2022, 19.30
26.03.2022, 19.30
03.04.2022, 18.00
17.04.2022, 18.00

Matinee:
28.11.2021, 11.15

Santa Chiara

Romantische Oper in drei Aufzügen von Herzog Ernst II. von Sachsen-Coburg und Gotha,
Libretto von Charlotte Birch-Pfeiffer nach Johann Heinrich Daniel Zschokke

Nicht nur Meiningen konnte sich eines Theaterherzogs rühmen – auch Ernst II. von Sachsen-Coburg und Gotha zeigte sich musisch äußerst engagiert. Ganze zwei Jahre widmete er der Komposition seiner Oper „Santa Chiara“, die unter Franz Liszt 1854 am Gothaer Hoftheater ihre Uraufführung erlebte. Schnell ins in- und ausländische Repertoire aufgenommen, erfuhr das Werk 1855 sage und schreibe 60 umjubelte Vorstellungen an der Pariser Oper. In geschickter Symbiose verschmelzen hier italienisches Belcanto mit deutschem Liedgut, gewürzt mit der nötigen Dosis Dramatik. Handlung und Libretto dagegen folgen nicht immer den Gesetzen der Logik. Das Sujet fußt auf der Historie um den Zarewitsch Alexej, der aus politischem Kalkül 1710 die Prinzessin Charlotte von Wolfenbüttel heiratete. Der Gattin bald überdrüssig, versucht er sich mittels Gift der ungeliebten Frau zu entledigen. Doch der Arzt verabreicht ihr lediglich einen Schlaftrunk. Charlotte gelingt es, nach Italien zu fliehen, wo sie nahe Neapel als Santa Chiara verehrt wird. Ein Zufall, wie es ihn nur in der Oper gibt, verschlägt auch den flüchtigen Alexej in selbige Gegend. Beim Anblick der Totgeglaubten befördert er sich selbst ins Jenseits.

Mit Hendrik Müller konnte ein Regisseur gewonnenen werden, der auf dem Gebiet von Wiederentdeckungen internationale Erfolge feiert, so dass man auf einen außergewöhnlichen Opernabend gespannt sein darf.

Premieren:

Fr., 18.02.2022, 19.30 &
So., 20.02.2022, 18.00

Großes Haus

Musikalische Leitung:
GMD Philippe Bach
Regie: Hendrik Müller
Bühne: Marc Weeger
Kostüme: Katharina Heistinger
Chor: Manuel Bethe
Dramaturgie: Claudia Forner

Es spielt die Meininger Hofkapelle

Weitere Termine:
13.03.2022, 15.00
20.03.2022, 18.00
01.04.2022, 19.30
30.04.2022, 19.30
11.06.2022, 19.30
22.06.2022, 19.30

Matinee:
06.02.2022, 11.15

Lohengrin

Romantische Oper von Richard Wagner,
Text vom Komponisten

Bereits in ihren Träumen schwärmte Elsa für den Schwanenritter: einen mysteriösen Helden, der sie gegen die falschen Vorwürfe Telramunds und Ortruds verteidigt und das ganze Volk von Brabant befreit. Als deus ex machina erscheint der Erlöser im richtigen Moment und Elsa ist gerettet. Doch selbst der erhabenste Ritterakt ist nicht bedingungslos: Elsa darf ihn nie nach seiner Identität fragen.

„Es fiel mir schwer, mich von Deinem ‚Lohengrin‘ zu trennen. Je mehr ich in die Konzeption und die meisterliche Durchführung eingedrungen bin, umso höher stieg meine Begeisterung für dieses außerordentliche Werk” schrieb Franz Liszt an Richard Wagner, der sich während der Uraufführung seiner Oper im Schweizer Exil befand. Die in Weimar 1850 unter Liszt selbst uraufgeführte Oper hatte eine Vielzahl von literarischen Texten und deutschen Sagen als Vorlage und wurde seitdem in verschiedenster Weise interpretiert. Doch über den mythologischen Hintergrund und die darauffolgende Rezeptionsgeschichte hinaus schuf Wagner eine fesselnde Klanglandschaft von hinreißender Schönheit und Komplexität. „Lohengrin“ markiert somit den Übergang im Schaffen des Komponisten von der romantischen Oper zur Welt des Musikdramas.

Premieren:

Fr., 22.04.2022, 17.00 &
So., 24.04.2022, 17.00

Großes Haus

Musikalische Leitung:
GMD Philippe Bach
Regie: Ansgar Haag
Bühne: Dieter Richter
Kostüme: Kerstin Jacobssen
Chor: Manuel Bethe
Dramaturgie: Claudia Forner

Es spielt die Meininger Hofkapelle

Weitere Termine:
29.04.2022, 17.00
01.05.2022, 17.00
08.05.2022 , 15.00
13.05.2022, 17.00
21.05.2022, 17.00
28.05.2022, 17.00
04.06.2022, 17.00
10.07.2022, 15.00

Matinee:
10.04.2022, 11.15

Die Zauberflöte

Oper in zwei Aufzügen von Wolfgang Amadeus Mozart,
Text von Emanuel Schikaneder

Sie ist die beliebteste und meistgespielte deutsche Oper überhaupt: Mozarts „Zauberflöte“. Im Todesjahr des Komponisten 1791 verfasst, kompensiert dieses Bühnenwerk einen Kosmos menschlicher Stärken und Schwächen in höchst poetischer Form. Sie bringt Kinderaugen zum Leuchten, wenn sie sich märchenhaft zeigt, stürzt aber ebenso kühle Analytiker ins Grübeln ob des tieferen philosophischen Sinns. Zerrieben zwischen zwei konträren Mächten kämpfen Menschen um ihren Anspruch auf Liebe und Humanität. Dass Mozart dabei keine Schwarz-Weiß-Malerei betreibt, sondern jeder Figur ein Für und Wider erlaubt, macht die Sache so lebensnah, aber auch enorm kompliziert. Da stehen sich das Reich der hochemotionalen Königin der Nacht und des abgeklärten Sarastro unvereinbar gegenüber; scheinbar vermittelnd versuchen Tamino und Pamina ihrer Zuneigung einen Raum zu geben. Und dann funkt der Vogelfänger Papageno mit seinen sehr irdischen Ansichten ordentlich ins Geschehen der hehren Absichten.

Antwort oder Anregung zum Weiterdenken liegt in den Händen des rumänischen Regisseurs Silviu Purcarete, der insbesondere auf dem Gebiet des Films weltweite Anerkennung genießt.

Premiere:

Fr., 17.06.2022, 19.30
Großes Haus

Musikalische Leitung:
Harish Shankar
Regie: Silviu Purcarete
Bühne, Kostüme: Helmut Stürmer
Chor: Manuel Bethe
Dramaturgie: Claudia Forner

Es spielt die Meininger Hofkapelle

Weitere Termine:
19.06.2022, 15.00
07.07.2022, 19.30
15.07.2022 , 19.30

Matinee:
05.06.2022, 11.15

La clemenza di Scipione (Landestheater Eisenach)

Opera seria in drei Akten von Johann Christian Bach
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Chaos im antiken Karthago: Nach erbitterten Kämpfen bezwingt der römische Feldherr Scipione die Stadt. Unter den Gefangenen befindet sich auch die iberische Prinzessin Arsene, deren Verlobter Luceio sich unerkannt ins feindliche Lager schleicht. Doch sein Versuch, die Geliebte freizukaufen scheitert am Stolz des Siegers. Und auch eine Flucht der beiden geht gründlich daneben. Luceio soll dafür mit dem Leben bezahlen. In tiefster Verzweiflung wendet sich Arsene an die Götter, die sich angesichts von Krieg und Zerstörung allerdings fragen, ob die Erschaffung der Menschen wirklich eine gute Idee war. Erst Arsenes Drohung, den Freitod zu wählen, stimmt den dogmatischen Scipione milde.

Nicht zufällig war der jüngste Bachsohn eines der größten Vorbilder Mozarts. Innerhalb seines vielseitigen Schaffens komponierte er zwölf Opern u. a. für das King‘s Theatre London. Hier wurde 1778 auch „Scipione“ aus der Taufe gehoben. Seitdem harrt dieses musikalische Meisterwerk seiner Wiederentdeckung. Auf der Eisenacher Bühne wird die Oper erstmals nach der Uraufführung szenisch zu erleben sein. Einen besonderen Reiz verspricht die Einbeziehung des Puppentheaters, denn die Götter sind keine Menschen aus Fleisch und Blut.

Regisseur Dominik Wilgenbus nimmt sich der Geschichte mit Augenzwinkern an und schafft eigens für Eisenach eine pointierte Dialogfassung, lässt aber ebenso den großen Gefühlen ihren Lauf.

*Geschenk für Premieren-Abonnenten

Premiere:

Sa., 16.10.2021, 19.30
Landestheater Eisenach *

Musikalische Leitung:
Juri Lebedev / Andrey Doynikov
Regie: Dominik Wilgenbus
Co-Regie Puppenspiel: Kora Tscherning
Bühne: Peter Engel
Kostüme: Uschi Haug
Dramaturgie: Claudia Forner

Es spielt die Thüringen Philharmonie Gotha-Eisenach

Weitere Termine:
17.10.2021, 15.00
28.10.2021, 19.30
26.11.2021, 19.30
28.11.2021, 15.00
21.12.2021, 19.30

Matinee:
03.10.2021, 11 Uhr, Foyer Landestheater Eisenach

Wiederaufnahme: Eine Nacht in Venedig

Operette von Johann Strauß II.
Libretto von Richard Genée und Friedrich Zell (Camillo Walzel), musikalische Neueinrichtung von Erich Wolfgang Korngold, bearbeitete Orchesterfassung von Harish Shankar

Die Karnevals- und Lagunenstadt Venedig bietet die Kulisse für dieses Gute-Laune-Stück aus der Blütezeit Wiens des „Walzerkönigs” Johann Strauß.
Drei alte Senatoren mit drei abenteuerlustigen Frauen, ein charmanter Herzog, der durch den verführerischen Rhythmus seines Lieds alle Frauen in seinen Bann zieht, ein treuer Barbier, ein Makkaronikoch und ein begehrenswertes Fischermädchen sind die Protagonisten hinter den bunten venezianischen Masken, die trotz Verwicklungen und Verwirrungen doch irgendwie zum obligatorischen happy end kommen: „Alle maskiert, wo Spaß, wo Tollheit und Lust regiert!”

Wiederaufnahme:

Do., 23.09.2021, 19.30
Großes Haus

Musikalische Leitung:
Harish Shankar
Regie: Thomas Weber-Schallauer
Bühne, Kostüme: Siegfried E. Mayer
Chor: Manuel Bethe
Dramaturgie: Savina Kationi

Es spielt die Meininger Hofkapelle

Weitere Termine:
25.09.2021, 19.30
26.09.2021, 15.00
24.11.2021 , 19.30
31.12.2021 , 15.00+19.30

Schauspiel

1000 Serpentinen Angst

nach dem Roman von Olivia Wenzel

Eine junge Frau steht vor dem Snackautomaten am Bahnsteig. Am liebsten würde sie sich darin verkriechen, damit sie hinter der Glasscheibe vor der verwirrenden Wirklichkeit geschützt ist. Sie verreist: In New York erlebt sie die Wahlnacht und den Triumph Donald Trumps, in Vietnam versucht sie, ihren Ängsten zu entkommen, und in ihrer Heimat Thüringen diskutiert sie als Tochter einer Deutschen und eines angolanischen Vaters mit ihrer Großmutter über Politik. Momente des Glücks wechseln sich ab mit Phasen der Trauer und der Wut, und immer wieder flackert die Erinnerung an ihren Bruder auf, der sich mit neunzehn vor den Zug warf. Unsichtbare Stimmen konfrontieren die Protagonistin mit ihrer eigenen Geschichte und Herkunft. Am Ende steht ein vorsichtiger Optimismus, der seine Entsprechung in dem immer wieder aufblitzenden warmherzigen Humor findet.

Wie offen und frei ist eine Gesellschaft, wenn Hautfarbe und Herkunft immer noch darüber bestimmen, wie ein Mensch wahrgenommen wird? Mit ihrem Debütroman, der 2020 auf der Longlist des Deutschen Buchpreises stand, ist der aus Weimar stammenden Autorin Olivia Wenzel ein schmerzhafter, poetischer Text gelungen. Es ist die sehr persönliche Sinnsuche einer jungen Schwarzen Frau, eine Reise durch unsere nur vordergründig vorurteils- und rassismusfreie Gesellschaft, ebenso aufwühlend wie versöhnlich.

Premiere:

Sa., 18.09.2021, 19.30
Kammerspiele

Regie:
Pia Richter
Bühne, Kostüme: Julia Nussbaumer
Dramaturgie: Cornelius Edlefsen

Weitere Termine:
21.09.2021, 19.30
25.09.2021, 19.30
02.10.2021, 19.30
16.10.2021, 19.30
06.11.2021, 19.30
19.11.2021, 19.30
19.12.2021, 19.00
16.01.2022, 19.00

Julius Caesar / Die Politiker

von William Shakespeare / Wolfram Lotz

Wer sind eigentlich die Politiker und wer ist das Volk? Gibt es in einer Demokratie diesen immer wieder heraufbeschworenen riesigen Unterschied? Der große Elisabethaner William Shakespeare und der Gegenwartsdichter Wolfram Lotz behandeln diese Fragen auf unterschiedlichste Weise in ihren Stücken. Shakespeare blickt dabei hinter die Kulissen eines blutigen Machtkampfs, dessen Opfer Caesar wird. Sein Mord durch die Verschwörer, unter denen auch sein Freund Brutus ist, führt zu der wohl bekanntesten Redeschlacht auf dem Theater. Das Volk zeigt sich als gefährlicher Wechselbalg, kaum jubelt es Brutus zu, der den Anschlag auf Caesar mit der Sorge um die Republik rechtfertigt, schon schlägt es sich auf die Seite des Demagogen und Aufhetzers Marc Anton.
Wolfram Lotz hat aus den Verunsicherungen der Gegenwart heraus seinen Text „Die Politiker“ geschrieben. Bleibt das Volk bei Shakespeare eine manipulierbare Masse, erhebt es bei Lotz selber die Stimme. In seiner verspielten, ebenso komischen wie bitteren und hochmusikalischen Wortkaskade verwischen jedoch die Grenzen, und Volk und Politiker finden auf poetischer Ebene zueinander.

Es war eine „Julius Caesar“-Inszenierung, die den Weltruhm der Meininger 1874 beim ersten Gastspiel in Berlin begründete. Heute stellen wir den Text in Kombination mit einem Gegenwartstext zur Diskussion.

Premieren:

Fr., 08.10.2021, 19.30 &
So., 10.10.2021, 18.00

Großes Haus

Regie: Frank Behnke
Bühne: Frank Albert
Kostüme: Cornelia Kraske
Dramaturgie: Olaf Roth

Weitere Termine:
24.10.2021, 18.00
30.10.2021, 19.30
05.11.2021, 19.30
27.11.2021, 19.30
11.12.2021, 19.30
15.12.2021, 19.30
28.12.2021, 19.30
22.01.2022, 19.30
05.02.2022, 19.30
05.03.2022, 19.30

Matinee:
26.09.2021, 11.15

Antigone

Tragödie von Sophokles

Die Stadt Theben hat eine Epidemie und einen Bruderkrieg überstanden. Die Leichen der Kontrahenten Eteokles und Polyneikes liegen noch auf dem Schlachtfeld, da erlässt Kreon, der neue König, ein Gesetz, das es bei Todesstrafe verbietet, Polyneikes, den Angreifer der Stadt, zu bestatten. Antigone, Tochter des Ödipus und Schwester des Toten, widersetzt sich diesem Befehl. Sie beruft sich auf ein höheres Recht und bestattet ihren Bruder. Antigones Verurteilung und ihr Selbstmord bringen Kreons Macht und den ganzen Staat ins Wanken. Zuletzt wird die ganze Familie mit in den Abgrund gerissen.

„Antigone“ gilt als erstes Widerstandsdrama der Weltliteratur. Vermutlich wurde es 442 v. Chr. in Athen zum ersten Mal gespielt. In Meiningen stand dieses antike Meisterwerk seit rund 70 Jahren nicht mehr auf dem Spielplan. Ob vor 2500 Jahren oder heute, Sophokles konfrontiert uns immer wieder mit den ganz großen Fragen menschlicher Zivilisation: Was ist Gerechtigkeit, was Menschlichkeit? Wo verlaufen die Grenzen individueller Freiheit? Was darf ein Staat? Und gibt es einen Punkt, an dem es legitim ist, sich gegen geltendes Gesetz aufzulehnen oder es gar zu brechen?

Premiere:

Fr., 26.11.2021, 19.30
Kammerspiele

Regie: Elina Finkel
Bühne, Kostüme: Vesna Hiltmann
Dramaturgie: Olaf Roth

Weitere Termine:
30.11.2021, 19.30
10.12.2021, 19.30
22.12.2021, 19.30
26.12.2021, 19.00
06.01.2022, 19.30
15.01.2022, 19.30
29.01.2022, 19.30
03.02.2022, 19.30
18.03.2022, 19.30
30.04.2022, 19.30
15.05.2022, 19.00

Thüringer Spezialitäten (Uraufführung)

Liederabend von Franz Wittenbrink

Franz Wittenbrink ist mit seinen Liederabenden wie „Sekretärinnen“, „Comedian Harmonists“ oder „Männer“ zu einem Markenzeichen in der deutschsprachigen Theaterlandschaft geworden. Mit „Thüringer Spezialitäten“ schreibt und komponiert Franz Wittenbrink jetzt exklusiv für das Staatstheater Meiningen ein neues Stück und wagt sich tief hinein in die Klischees eines Landes, das selbstverständlich nur vordergründig aufgrund seiner Wurst- und Fleischspezialitäten bekannt ist.

Schauplatz ist eine Fleischerei irgendwo gleich um die nächste Straßenecke, dort, wo feine Thüringer Bratwürste hergestellt werden. In langen Ketten schlängeln sich die frisch gefüllten Würste durch die Hände der Fleischer:innen, bevor sie über den Tresen gehen und auf dem Grill landen.

Franz Wittenbrinks Liederabende verzichten fast ganz auf den Dialog, leben von der Situationskomik, den Schauspieler:innen und natürlich von den genialen Songs mit Band-Begleitung. So entstehen berührend-komische Geschichten über ganz normale Menschen mit ihren mehr oder weniger heimlichen Sehnsüchten und Träumen.

Premieren:

Fr., 28.01.2022, 19.30 &
So., 30.01.2022, 18.00

Großes Haus

Regie, Musikalische Leitung: Franz Wittenbrink
Bühne, Kostüme: Helge Ullmann
Dramaturgie: Olaf Roth

Weitere Termine:
06.02.2022, 15.00
13.02.2022, 18.00
19.02.2022, 19.30
04.03.2022, 19.30
12.03.2022, 19.30
31.03.2022, 19.30
21.04.2022, 19.30
07.05.2022, 19.30
05.06.2022, 18.00
23.06.2022, 19.30
16.07.2022, 19.30

Matinee:
16.01.2022, 11.15

Auf der Flucht (Deutschsprachige Erstaufführung)

von Tennessee Williams

Spielort dieses in Europa gänzlich unbekannten Jugendwerkes von Tennessee Williams aus dem Jahr 1937 ist die billige Absteige von Mr. Gwendlebaum am Rande von St. Louis zur Zeit der großen Wirtschaftskrise. Dort drängen sich die Tramps, die Verlierer und Schattenfiguren des „amerikanischen Traums“. Als plötzlich Terry, ein gesuchter Gangster, am Tresen vor Glory steht, beginnt ein hollywoodreifes Melodram. Glory und Leo, die Kinder von Gwendlebaum, träumen beide davon, auszubrechen und die enge Welt ihres Vaters, eines jüdischen Einwanderers, zu verlassen. Leo will Schriftsteller werden, er schreibt für ein linkes Blatt, kriegt Ärger, schmeißt sein Studium und flieht ins Zentrum der Großstadt. Glory, die sich im Umgang mit den Männern eine harte Schale zugelegt hat, verliebt sich in Terry und beide planen die Flucht. Doch in der Silvesternacht kommt es zum tragischen Showdown. Während die Stadt im Schnee versinkt, werden Glory und ihr Bruder Leo von der bitteren Realität eingeholt und ihnen bleibt nichts als die Hoffnung auf eine bessere Zukunft.

Der 26-jährige Tennessee Williams zeigt sich in seinem zweiten abendfüllenden Stück „Auf der Flucht“ (Originaltitel: „The Fugitive Kind“) bereits als radikaler Entzauberer des American Dream. Das Stück verbindet geschickt Melodram und Krimi, Poesie und Sozialkritik und atmet schon die ganze großartige Atmosphäre seiner späteren Werke.

Premiere:

Fr., 11.02.2022, 19.30
Kammerspiele

Regie: Frank Behnke
Bühne, Kostüme: Christian Rinke
Dramaturgie: Cornelius Edlefsen

Weitere Termine:
15.02.2022, 19.30
20.02.2022, 19.00
19.03.2022, 19.30
26.03.2022, 19.30
31.03.2022, 19.30
20.04.2022, 19.30
28.04.2022, 19.30

Kabale und Liebe

Drama in fünf Akten von Friedrich Schiller

Luise und Ferdinand, zwei junge Menschen voller Lebenslust und Hoffnungen, verlieben sich ineinander. Eine wunderbare Liebesgeschichte mit Happy End? Weit gefehlt! Ihre Liebe gerät ins Fadenkreuz unterschiedlicher Interessen der Väter: Luises Vater, Stadtmusikus Miller, fürchtet die Machenschaften des Adels und ist um die Familienehre besorgt. Ferdinands Vater dagegen, der Präsident, will seinen Sohn mit Lady Milford verheiraten, um so die eigene politische Karriere zu fördern. Zunächst scheinen die Standhaftigkeit Luises und der Idealismus Ferdinands den Sieg davonzutragen. Doch dann spinnt sein Vater unter der Anleitung seines Sekretärs Wurm eine grausame Intrige, der Luise und Ferdinand zum Opfer fallen. Zum Schluss triumphiert die infame Lüge über die aufrichtigen Gefühle eines Liebespaars.

Friedrich Schillers leidenschaftliches Jugendwerk, unweit von Meiningen in Bauerbach entstanden und 1784 in Frankfurt am Main uraufgeführt, ist bürgerliches Trauerspiel und Polit-Drama zugleich. Schiller übt heftige Kritik an der herrschenden Kaste und zeigt eine kalte, von Aufstiegsfantasien korrumpierte Welt, in der eine Liebe wie die von Luise und Ferdinand keinen Platz hat und tragisch enden muss.

Premieren:

Fr., 25.03.2022, 19.30 &
So., 27.03.2022, 18.00

Großes Haus

Regie: Julia Prechsl
Bühne: Valentin Baumeister
Kostüme: Anna Brandstätter
Dramaturgie: Olaf Roth

Weitere Termine:
02.04.2022, 19.30
10.04.2022, 15.00
23.04.2022, 19.30
27.04.2022, 19.30
14.05.2022, 19.30
06.06.2022, 18.00
26.06.2022, 18.00
01.07.2022, 19.30
08.07.2022, 19.30
14.07.2022, 19.30

Matinee:
13.03.2022, 11.15

Waldstück (Uraufführung)

Auftragsstück von Björn SC Deigner

Wald ist eine Ansammlung verschiedener Baumarten, von der Eiche bis zur Linde, von der Buche bis zur Tanne. Und zugleich ist dieser Ort mehr: Waldeinsamkeit, Waldesrauschen, Waldeslust. Wald ist ein Sehnsuchtsort der Deutschen als mythisch aufgeladenes Reich, dunkel und undurchdringlich. Er ist das grüne Zelt, das der Männergesangsverein inbrünstig besingt. Er ist das „Deutsch Panier, das rauscht und wallt“. Er ist Symbol für den deutschen „Sonderholzweg“. Dort wird die Axt am Baume zur Axt am Volke. Und doch ist der bewaldete Bereich fast kein Wald mehr, sondern Forst, seit über 5000 Jahren wirtschaftliche Nutzfläche. Mystifizierung und Zerstörung, Romantik und Waldsterben gleichzeitig charakterisieren unser gegenwärtiges Verhältnis zum Wald.

Mit seinen jüngsten Texten ist der Berliner Autor Björn SC Deigner unter anderem zu den Autorentheatertagen nach Berlin und zum Heidelberger Stückemarkt eingeladen worden. Deigners Sprache ist hochmusikalisch, seine Texte sind pointiert und voller Humor. „Waldstück“, so der Titel dieses Auftragswerkes für das Staatstheater Meiningen, wird ein wild-dramatischer Ritt quer durch die Mythen und die Geschichte bis in die Gegenwart des deutschen Waldes und seiner Bewohner:innen.

Premiere:

Sa., 09.04.2022, 19.30
Kammerspiele

Regie: Schirin Khodadadian
Bühne, Kostüme: Carolin Mittler
Dramaturgie: Cornelius Edlefsen

Weitere Termine:
12.04.2022, 19.30
22.04.2022, 19.30
08.05.2022, 19.00
14.05.2022, 19.30
28.05.2022, 19.30
16.06.2022, 19.30
06.07.2022, 19.30
14.07.2022, 19.30

Vor Sonnenaufgang

von Ewald Palmetshofer nach Gerhart Hauptmann

Irgendwo in der deutschen Provinz treffen Alfred Loth, Hauptstadtjournalist einer linken Zeitschrift, und sein ehemaliger Kommilitone Thomas Hoffmann in einer Kleinstadt nach Jahren mehr oder weniger zufällig aufeinander. Hoffmann ist nach der Heirat Vorstandsmitglied im Unternehmen des Schwiegervaters Egon Krause, und neuerdings engagiert er sich auch in einer rechten Partei.
Im Haus der Familie Krause – neben dem stets alkoholisierten Patriarchen Egon und dessen zweiter Ehefrau Annie gehören zu dieser Familie Hoffmanns hochschwangere Frau Martha und deren jüngere Schwester Helene – werden innerhalb weniger Tage die Risse und Gräben offengelegt, die nicht nur alte Freunde und Familien spalten können, sondern eine ganze Gesellschaft immer weiter auseinandertreiben lassen. Während im Untergeschoss Loth und Hoffmann ihre politischen Grabenkämpfe ausfechten und Helene sich in den intellektuellen Neuankömmling verliebt, bahnt sich im Obergeschoss, im Geburtszimmer, eine Tragödie an.

Der österreichische Autor Ewald Palmetshofer unterzieht das erste naturalistische Drama Gerhart Hauptmanns (1889) einer Frischzellenkur. Sprachlich kunstvoll, messerscharf, treffend und nicht ohne Komik zeichnet Palmetshofer das präzise Bild einer Mittelstandsfamilie vor dem Hintergrund einer sich immer stärker polarisierenden Gesellschaft.

Premieren:

Fr., 20.05.2022, 19.30 &
So., 22.05.2022, 18.00

Großes Haus

Matinee:

So., 08.05.2022, 11.15

Regie: Nicolas Charaux
Bühne, Kostüme: Pia Greven
Dramaturgie: Cornelius Edlefsen

Weitere Termine:
29.05.2022, 18.00
02.06.2022, 19.30
12.06.2022, 15.00
24.06.2022, 19.30
13.07.2022, 19.30

Der Revisor

Stück von Nikolaj Gogol, bearbeitet von John von Düffel

In einer russischen Kleinstadt greift die Angst um sich: Der Besuch eines Revisors ist angekündigt, der die Einwohner genau unter die Lupe nehmen wird. Dem Stadthauptmann schwant Böses, hat er doch selbst einiges zu verbergen. Der gerade im Hotel abgestiegene Chlestakow, ein mittelloser Beamter auf Durchreise, wird fälschlicherweise für den gefürchteten Revisor gehalten. Chlestakow wird sofort vom Stadthauptmann umgarnt, sogar in dessen Haus eingeladen. Den Warnungen seines Dieners Ossip zum Trotz, geht Chlestakow in seiner Rolle als Revisor auf und lässt sich von den Honoratioren der Stadt mit Geschenken und Geld überhäufen, denn alle hoffen darauf, seinem kritischen Blick zu entgehen. Die Frau des Stadthauptmanns hat, wie auch ihre Tochter, ein Auge auf den „hohen Beamten“ aus Sankt Petersburg geworfen und alsbald steht auch das Wort Heirat im Raum. Doch die Geschichte nimmt für alle eine höchst überraschende Wendung!

Gogols Komödie von 1835 ist ebenso witzig wie bösartig und zeigt ein großartiges Sittenbild einer provinziellen Kleinstadt. John von Düffels Fassung holt das Stück auf überzeugende Weise in die Gegenwart und lässt den Assoziationen zu heutigen Schaumschlägern freien Lauf.

Premiere:

Sa., 04.06.2022, 19.30
Kammerspiele

Regie: Ronny Miersch
Bühne, Kostüme: Christian Rinke
Dramaturgie: Olaf Roth

Weitere Termine:
10.06.2022, 19.30
15.06.2022, 19.30
18.06.2022, 19.30
09.07.2022, 19.30
13.07.2022, 19.30
15.07.2022, 19.30

Biedermann und die Brandstifter (Wiederaufnahme)

Ein Lehrstück ohne Lehre von Max Frisch

Brandstifter treiben ihr Unwesen, in Dachböden nisten sie sich ein und stecken dann die Häuser in Brand. Überall ist es zu lesen, überall wird gewarnt, Gottlieb Biedermann kann es nicht mehr hören. Als eines Tags Schmitz, ein fremder Mann, um Obdach bittet, schwant ihm das Schlimmste: Könnte dies ein Brandstifter sein? Aber nein, Biedermann nimmt den armen Kerl auf, schließlich hält er sich für einen barmherzigen Menschen, auch wenn er gerade einen Angestellten, der Frau und zwei Kinder hat, entlassen hat. Als Eisenring, ein weiterer Unbekannter, auf seinem Dachboden einzieht, der etliche Fässer Benzin mitbringt, wird Biedermann jedoch zunehmend angst und bange.

Wiederaufnahme:

Do., 14.10.2021, 19.30
Kammerspiele

Regie: Peter Bernhardt
Bühne, Kostüme: Monika M. Cleres

Weitere Termine:
17.10.2021, 19.30
11.11.2021, 19.30
20.11.2021, 19.30
29.12.2021, 19.30
09.01.2022, 19.00
18.02.2022, 19.30

Heiße Zeiten – Die Wechseljahre-Revue (Wiederaufnahme)

von Tillmann von Blomberg, Liedtexte von Bärbel Arenz, Arrangements von Carsten Gerlitz

Eine Wartehalle am Flughafen. In Kürze soll die Maschine in Richtung New York abheben, doch das Flugzeug ist noch nicht startklar. In diesem Übergangsraum, von einer (Lebens-)Phase zur nächsten, treffen sich vier Frauen: die Karrierefrau, die Vornehme, die Hausfrau und die Junge.
In diesem musikalisch komödiantischen Abend singen die vier Ladies von Midlife- und Beziehungskrisen, erzählen von Viagra und Obsessionen, von Madonna und One-Night-Stands. Jede bringt ihr emotionales Gepäck mit sich, jede sucht eine Antwort auf die Frage: „Wie geht man am Besten um mit den Wechseljahren?”.

Wiederaufnahme:

Do., 04.11.2021, 19.30
Großes Haus

Musikalische Leitung: Thomas Kässens
Regie: Thomas Heep
Bühne: Christian Rinke
Kostüme: Maira Bieler
Dramaturgie: Savina Kationi

Weitere Termine:
28.11.2021, 15.00
16.12.2021, 19.30
30.12.2021, 19.30
01.03.2022, 19.30
19.03.2022, 19.30
28.04.2022, 19.30

Ballett

Found Souls (Uraufführung)

Zweiteiliger Ballettabend mit Choreografien von Alfonso Palencia, mit Musik von Max Richter, Johann Sebastian Bach, Philip Glass (arr. Massimo Margaria)

Identitas
Im ersten Teil erzählt die Choreografie von der Suche des Menschen nach Identität. Die unterschiedlichen Ballettformationen Solo, Duett, Trio bis hin zum Auftritt der gesamten Company stehen dabei für verschiedene Aspekte des Zusammenlebens – Liebe und Streit, Sexualität und Missbrauch, Toleranz und Ablehnung. Es werden Fragen gestellt: Was erscheint normal und was anders? Was wird als richtig und was als falsch beurteilt? Findet sich das Individuum in den gesellschaftlichen Normen wieder oder leidet es darunter? Am Ende steht der Wunsch nach einem geglückten, selbstverantwortlichen Leben, bevor jeder ganz für sich allein diese Welt verlassen muss.

Anima
Der zweite Teil ist inspiriert von der Poesie des spanischen Dichters Federico García Lorca, der im Spanischen Bürgerkrieg 1936 von Anhängern General Francos erschossen wurde. Im Ballett wird es möglich, mit der Körperlichkeit des Tanzes, Seelenbilder zu entwerfen. Wir begegnen Seelen, die sich finden und die sich verlieren. Gedacht wird auch der Seelen all derer, die der Corona-Pandemie zum Opfer fielen. Zurück bleiben Gefühle der Trauer, der Einsamkeit, aber auch des Mutes und der Hoffnung. Denn das Leiden hat nicht das letzte Wort, sondern die Sehnsucht danach, die Welt zu einem besseren Ort zu machen.

Premieren:

Fr., 07.01.2022, 19.30 &
So., 09.01.2022, 18.00

Großes Haus

Choreografie:
Alfonso Palencia
Teil 1 "Identitas"
Bühne, Kostüme:
Saskia Rettig
Teil 2 "Anima"
Kostüme:
Danielle Jost
Ballettensemble des Landestheaters Eisenach

Weitere Termine:
13.01.2022, 19.30
16.01.2022, 15.00
04.02.2022, 19.30
02.03.2022, 19.30

Junge Choreografen VII (Uraufführungen)

Ballettabend mit dem Ballettensemble des Landestheaters Eisenach

Sie sind jung, hochmotiviert und kommen aus aller Welt. Was sie verbindet, ist die Sprache des Balletts. Schon zum siebten Mal gehört die Bühne ganz den künstlerischen Visionen der Tänzer:innen, die hier als junge Choreografen in Erscheinung treten. Die Reihe „Junge Choreografen“ erfreut sich beim Publikum und beim Ballettensemble seit vielen Jahren großer Beliebtheit, weil sie für Kreativität und Vielfalt steht. Nach dem Corona-bedingten Stillstand ist diese siebte Folge von besonderer Bedeutung, denn der Ballettabend zeigt nicht nur Arbeiten talentierter junger Menschen, vielmehr beweist er eindrücklich, welch lebensbejahende Kraft Kunst auch in schwierigen Zeiten entfalten kann.

Premiere:

Do., 23.06.2022, 19.30
Kammerspiele

Choreografie, Tanz: Ballettensemble des Landestheaters Eisenach

Weiterer Termin:
25.06.2022, 19.30

Licht! Eine tänzerische Sehreise (Uraufführung)

Ballettabend von Andris Plucis nach Anton Bruckners (1824–1896) 6. Sinfonie

„What do I see?“ fragte ein Professor zu Beginn seines Vortrags an der Tate Modern in London, den der Choreograf Andris Plucis vor vielen Jahren hörte. Eine simple Frage, die aber nicht einfach zu beantworten ist, denn eine bloße Betrachtung der Dinge scheint kaum möglich, da wir das Wahrgenommene nach erlernten Mustern benennen und bewerten. Jede Kunstepoche versucht daher, neue Sehweisen zu eröffnen und gewohnte Weltsichten infrage zu stellen.
In der Kunst spielt das Licht, von dem unser Sehsinn abhängig ist, eine wesentliche Rolle. Doch seine Wirkung kann Licht nur im Gegensatz zur Dunkelheit entfalten. Licht wird nicht nur physikalisch, sondern auch in seiner philosophischen Dimension begriffen. Enlightenment heißt die Epoche der Aufklärung im Englischen, iluminación im Spanischen. Im Werk Anton Bruckners findet Andris Plucis die klangliche Entsprechung für die Suche nach Erkenntnis im spannungsreichen Verhältnis von Licht und Dunkel. Die choreografische Beschäftigung mit Bruckners Musik reizt ihn seit langem. Folgen Sie dem Ballettensemble auf seiner tänzerischen Sehreise in die Landschaften des Lichts!

Premieren:

Sa., 02.07.2022, 19.30 &
So., 03.07.2022, 18.00

Großes Haus

Choreografie: Andris Plucis
Bühne, Licht: Andris Plucis
Kostüme: Danielle Jost

Ballettensemble des Landestheaters Eisenach

Weiterer Termin:
09.07.2022, 19.30

Konzerte

1. Sinfoniekonzert

Henry Purcell: „The Cold Song“ aus King Arthur
Henry Purcell: „Oh let me weep“ aus The Fairy Queen
Peter Ruzicka: Kammersymphonie (Uraufführung)
Igor Strawinsky: Pulcinella-Suite
Georg Friedrich Händel: Wassermusik-Suite Nr. 2 D-Dur
Johannes Brahms: Variationen und Fuge über ein Thema von Händel op. 24 (orch. Edmond Rubbra)

Termin:

Mi., 29.09.2021, 19.30
Großes Haus

Dirigent: GMD Philippe Bach
Solist: Onur Abaci (Sopran)

2. Sinfoniekonzert

Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 5 c-moll op. 67
Richard Strauss: Don Quixote

Termin:

Mi., 10.11.2021, 19.30
Großes Haus

Dirigent: Leo McFall
Solisten: Sebastian Keen (Violoncello), Alexander Lipkind (Viola)

3. Sinfoniekonzert

Johann Sebastian Bach: Toccata und Fuge d-moll BWV 565 (arr. Stokowski)
Rudolf Kelterborn: Traumland (Uraufführung)
Johannes Brahms: 4. Sinfonie e-moll op. 98

Termin:

Mi., 12.01.2022, 19.30
Großes Haus

Dirigent: Mario Venzago
Solist:innen des Staatstheaters Meiningen

4. Sinfoniekonzert

Alexander Tscherepnin: „La Princesse lointaine“ op. 4
Dmitri Schostakowitsch: Cellokonzert Nr. 2
Sergej Rachmaninow: Sinfonie Nr. 3 a-moll

Termin:

Mi., 02.02.2022, 19.30
Großes Haus

Dirigent: Leo McFall
Solisten: Thomas Demenga (Violoncello)

5. Sinfoniekonzert

Claude Debussy: Preludes (orch. Matthews)
– „Danseuses de Delphes“
– „Ce qu’a vu le vent d’ouest“
– „Hommage a S. Pickwick Esq. P.P.M.P.C.“
Cesar Franck: Violinsonate A-Dur op. 120 (orch. Shankar)
Modest Mussorgsky: Bilder einer Ausstellung (orch. Ravel)

Termin:

Mi., 30.03.2022, 19.30
Großes Haus

Dirigent: Harish Shankar
Solist: Jonian Ilias Kadesha (Violine)

6. Sinfoniekonzert

Gustav Mahler: Symphonischer Satz „Blumine“
Erich Wolfgang Korngold: Violinkonzert D-Dur
Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 5 cis-moll

Termin:

Mi., 04.05.2022, 19.30
Großes Haus

Dirigent: GMD Philippe Bach
Solist: Sönke Reger (Violine)

7. Sinfoniekonzert

Wolfgang A. Mozart: Serenade Nr. 13 G-Dur KV 525 „Eine kleine Nachtmusik“
Richard Strauss: Hornkonzert Nr. 1 Es-Dur op. 11
Wolfgang A. Mozart: Hornkonzert Nr. 3 Es-Dur KV 447
Max Reger: Variationen und Fuge über ein Thema von Mozart op. 132

Termin:

Mi., 25.05.2022, 19.30
Großes Haus

Dirigent: GMD Philippe Bach
Solist: Radovan Vlatkovic (Horn)

8. Sinfoniekonzert

Gion Antoni Derungs: Il cantico op. 96 (Uraufführung)
Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 9 d-Moll (WAB 109)

Termin:

Mi., 06.07.2022, 19.30
Großes Haus

Dirigent: GMD Philippe Bach
Solist:innen und Chor des Staatstheaters Meiningen

Puppentheater

platz da!

Objekttheater
ab 2 Jahren

Platz da! Zwei suchen ein Plätzchen zum Bleiben. Dabei stoßen sie auf eine Insel im Nichts. Ein Sonnenschirm lädt zum Verweilen ein, der Tisch ist gedeckt. Doch die Ansichten darüber, was etwas ist und wohin es gehört, gehen schnell auseinander. Das Plätzchen scheint aus allen Nähten zu platzen. Da hilft nur eines: Es muss Platz geschaffen werden. Doch was gehört zusammen, was passt ineinander, was kann weg? So wird geräumt und geordnet, bis alles seinen Platz hat. Da! Da! Da! So ist es gut. Platz da!

Kinder erarbeiten sich Stück für Stück logische Sinnzusammenhänge, sprachliche Oberbegriffe und räumliche Anordnungen. Um diesen Prozess zu durchlaufen, testen sie: Was gehört wohin? Wozu ist das da? Zu ihrem Spiel gehört, Dinge umzufunktionieren und immer wieder neue Regeln aufzustellen. Dieses Phänomen wird von der jungen Regisseurin Sophie Bartels, die sich seit einigen Jahren verstärkt mit Objekttheater auseinandersetzt, in einem clownesken Spiel mit Objekten untersucht. Die Stückentwicklung „platz da!“ möchte den Allerkleinsten Impulse geben, damit sie die anstehende Herkulesaufgabe, Ordnung ins Chaos der Weltwahrnehmung zu bringen, voll Lust vollführen.

Premiere:

So., 12.09.2021, 11.00
Rautenkranz

Regie:
Sophie Bartels
Bühne, Kostüme, Objekte: Sebastian Ellrich

Weitere Termine:
14.09.2021, 10.00
15.09.2021, 10.00
26.09.2021, 11.00
21.10.2021, 10.00
14.12.2021, 10.00
23.01.2022, 11.00
09.04.2022, 11.00
Darüber hinaus sind individuelle Terminvereinbarungen möglich unter Telefon: 03693/451–168 (Puppentheater).

Steinsuppe

Puppenspiel nach Anaïs Vaugelade
ab 4 Jahren

Ein hungriger Wolf streift durch die Lande und sucht einen Ort, um Steinsuppe zu kochen. Seine Versuche, bei Schwein, Ente und Ziege Einlass zu erhalten, scheitern. Während dem Wolf draußen der Wind um die Ohren pfeift, macht es sich die Henne in ihrem Hühnerhaus gemütlich. Als es klopft und sie unbekümmert die Tür öffnet, lässt ihr der Anblick des Wolfes das Herz in die Kniekehlen rutschen. Doch ein Huhn ist kein Frosch und so entschließt sie sich, den Fremden eintreten zu lassen. Von Steinsuppe hat sie zwar noch nie etwas gehört, doch weil nur Topf, Wasser und Feuer nötig sind, wagt sie den Kochversuch.

Im Gegensatz zur Henne zweifelt die Nachbarschaft an den friedlichen Absichten des Wolfes. Nach und nach schauen sie aus Sorge um die Henne vorbei. Da jeder neben seinen Ansichten zum Wolf auch einen handfesten Verbesserungsvorschlag für die Suppe mitbringt, entwickelt sich der Abend zu einem kleinen Fest.

Die „sopa de pedra“, die Steinsuppe, ist in Portugal ein beliebtes Gericht, das bis heute mit einem Stein in der Schüssel serviert wird und dessen Entstehungslegende in zahlreichen Varianten zu finden ist. Die Adaption der französischen Autorin Anaïs Vaugelade verlegt die Handlung in die Tierwelt und hinterfragt dadurch auf verschmitzte Art unsere Beziehung zum feindlichen Fremden.

Premiere:

Do., 27.01.2022, 10.00
Kammerspiele

Regie: Harald Richter
Puppenbau: Carsten Bürger
Bühne, Kostüme: Christiane Weidringer

Weitere Termine:
28.01.2022, 10.00
29.01.2022, 11.00
05.02.2022, 15.00
21.02.2022, 10.00
22.02.2022, 10.00
15.03.2022, 10.00
16.03.2022, 10.00
14.04.2022, 10.00
16.04.2022, 11.00+15.00
Darüber hinaus sind individuelle Terminvereinbarungen möglich unter Telefon: 03693/451–168 (Puppentheater).

Robinson

Puppenspiel frei nach Daniel Defoe
ab 10 Jahren

Der historische Roman „Robinson Crusoe“, der nach seiner Erscheinung im Jahr 1719 zum Bestseller wurde, steht bis heute für ein vielfach zitiertes Motiv: der einsam auf einer Insel gestrandete Mensch. Fernab der Zivilisation ist er Herrscher über das unbewohnte Eiland, das zugleich Paradies und Gefängnis ist. Doch was ist der Mensch ohne Menschen? Will nicht jeder, dass seine Werke gesehen werden? Bevor der gestrandete Robinson an dieser Frage verzweifelt, gelangt mit Freitag ein Gefährte auf die Insel. Wo zuvor nur vollständige Freiheit bei gleichzeitiger Einsamkeit existierte, kommen nun Austausch und Auseinandersetzung ins Spiel. Während dieser Teil der Geschichte einen festen Platz im allgemeinen Bewusstsein hat, ist weniger bekannt, dass Defoe die Geschichte der Insel weiterspinnt, bis diese nach vielerlei Kämpfen zu einem Vielvölkerstaat geworden ist.

Auch die Bearbeitung des Puppentheaters zieht den Bogen vom Individuum über das Zusammentreffen zweier Individuen bis zum gesellschaftlichen Wir. Dabei werden Fragen nach Selbstverwirklichung und Reichtum aufgeworfen und das ewige Ringen zwischen Freiheit und Gemeinschaft beleuchtet.

Premiere:

Do., 28.04.2022, 10.00
Rautenkranz

Regie: Christoph Levermann
Bühne, Kostüme, Puppenbau: Esther Falk

Weitere Termine:
29.04.2022, 10.00
30.04.2022, 15.00
05.05.2022, 10.00
07.05.2022, 18.00
20.05.2022, 10.00
21.05.2022, 15.00
09.06.2022, 10.00
Darüber hinaus sind individuelle Terminvereinbarungen möglich unter Telefon: 03693/451–168 (Puppentheater).

Karni und Nickel (Wiederaufnahme)

Puppenspiel nach Claude Boujon
ab 5 Jahren

Die beiden Kaninchen Karni und Nickel sind Nachbarn und verstehen sich gut – sie grüßen sich freundlich, teilen Möhren miteinander und genießen gemeinsam den Sonnenaufgang. Doch eines Tages bricht wegen einer Kleinigkeit Streit aus. Ein Wort ergibt das andere, bis schlussendlich die Fetzen fliegen.

Ohne es zu bemerken, zanken die zwei ihrem Verderben entgegen. Denn während sie streiten, freut sich ein dritter: Von den Kaninchen unbemerkt lauert ein Fuchs auf leichte Beute. Streitkarnickel sollen nicht nur mühelos zu fangen, sondern auch besonders schmackhaft sein!

Wiederaufnahme:

Do., 03.03.2022, 10.00
Rautenkranz

Regie: Kora Tscherning
Bühne: Lukas Wegner
Puppenbau: Betty Wirtz

Weitere Termine:
05.03.2022, 15.00
02.04.2022, 11.00
03.04.2022, 15.00
18.05.2022, 10.00
19.05.2022, 10.00
Darüber hinaus sind individuelle Terminvereinbarungen möglich unter Telefon: 03693/451–168 (Puppentheater).

Timm Thaler oder Das verkaufte Lachen (Wiederaufnahme)

Theaterspaziergang durch Meiningen nach James Krüss
ab 8 Jahren

Timm Thaler ist ein aufgeweckter Junge mit einem herzerwärmenden Lachen. Als er dem reichen Baron Lefuet begegnet, bietet dieser ihm einen verlockenden Vertrag an: Timm soll sein Lachen verkaufen und erhält im Gegenzug die Fähigkeit, jede Wette zu gewinnen. Frohen Mutes schließt Timm den Vertrag ab. Doch bald entdeckt er, dass die gewonnenen Wetten samt Reichtum keineswegs zum Glück führen. Timm bereut den teuflischen Handel und jagt seinem Lachen hinterher. Gemeinsam mit Timm verfolgen die Zuschauer:innen den gerissenen Baron von den Kammerspielen bis in die Meininger Innenstadt.

Wiederaufnahme:

Mi., 25.05.2022, 10.00
Start Kammerspiele

Regie: Dorothee Metz
Bühne, Kostüme, Puppenbau: Bärbel Haage, Susi Schwichtenberg

Weitere Termine:
26.05.2022, 15.00
07.06.2022, 15.00
16.06.2022, 10.00
17.06.2022, 10.00
18.06.2022, 15.00
Darüber hinaus sind individuelle Terminvereinbarungen möglich unter Telefon: 03693/451–168 (Puppentheater).

Junges Theater

Drei Haselnüsse für Aschenbrödel

nach dem gleichnamigen tschechisch-deutschen Märchenfilm von Václav Vorlíček und František Pavlíček, Musik von Karel Svoboda
ab 6 Jahren

Auf dem Gut herrscht große Aufregung. Der König wird mit seinem Sohn erwartet. Seit Aschenbrödels Vater gestorben ist hat sie kein leichtes Leben auf dem Gut. Die Stiefmutter und ihre Tochter, das Dorchen, lassen sich jeden Tag böse Aufgaben für Aschenbrödel einfallen: Öfen kehren oder Erbsen von Linsen trennen. So verwundert es auch nicht, dass auch nur ihre Stiefschwester Dorchen eine Einladung für den großen Ball im Schloss erhält. Vinzek, dem Diener, sind im Wald zufällig drei Haselnüsse in den Schoss gefallen, die er Aschenbrödel zum Trost mitbringt. Die magischen Kräfte der kleinen Haselnüsse vermögen es, die geheimen Wünsche des Mädchens in Erfüllung gehen zu lassen. Eine Nuss beschert Aschenbrödel sogar ein wunderschönes Ballkleid. Heimlich schleicht sich Aschenbrödel auf den Ball und mit ihrer frechen und natürlichen Art verzaubert sie dort nicht nur den Prinzen.

Das Märchen der tschechischen Schriftstellerin Božena Němcová wurde 1973 in der Fernsehfassung von Václav Vorlíček und František Pavlíček zu einem der erfolgreichsten Märchenfilme unserer Zeit. Seit seinem Erscheinen begeisterte der tschechische Film, der in Kooperation mit der DEFA entstand, jedes Jahr weltweit Millionen von Kinder- und auch Erwachsenenherzen. Nicht zuletzt durch die berauschende und einzigartige Musik von Karel Svoboda erlangte das Märchen Welterfolg.

In Kooperation mit der Ballettschule am Meininger Staatstheater.

Premiere:

Sa., 20.11.2021, 18.00
Großes Haus

Regie:
Gabriela Gillert
Bühne, Kostüme: Helge Ullmann
Musik: Meininger Hofkapelle

Weitere Termine:
23.11.2021-14.01.2022
Individuelle Terminvereinbarungen unter Telefon 03693/451–222 bzw. 03693/451–137 (Theaterkasse).

Die Welle

nach dem Roman von Morten Rhue und dem Experiment „The Third Wave“ von Ron Jones
ab 12 Jahren

Im Jahr 1967 unterrichtete der junge Lehrer Ron Jones eine 10. Klasse in Geschichte. Um seinen Schüler:innen die Mechanismen des „Dritten Reichs“ vor Augen zu führen, machte er mit ihnen ein ungewöhnliches Experiment. Auslöser des Experiments waren Fragen der Klasse zu seiner Unterrichtsstunde, die Jones selbst nicht beantworten konnte. Daher entschied er sich, eine Woche für die Beantwortung dieser Fragen aufzuwenden. In einem Experiment wollte er beweisen, dass rechtes Denken immer und überall vorhanden ist. Die ausgelöste „Bewegung” drohte ihn und sein Vorhaben zu überrollen: Das Experiment geriet außer Kontrolle. Über die Verführungskraft, die seine erfundene Bewegung „Die Welle” für wenige Tage entfaltete, hat Jones eine Kurzgeschichte geschrieben („The third wave“). 1981 verarbeite Morten Rhue die Ereignisse in einem Roman. „Die Welle“ wurde in Deutschland mehr als drei Millionen Mal verkauft und ist fester Bestandteil des Schullektüre-Kanons. Bis heute hat der Roman nichts an seiner Aktualität eingebüßt.

In der Fassung des Staatstheaters Meiningen werden durch die Einbindung von Jugendlichen Haltungen der heutigen jungen Generation erlebbar. Die Auseinandersetzung mit der Thematik machen Strategien und Erscheinungsformen rechtsextremer Interventionen zum Mittelpunkt der Inszenierung.

Die Inszenierung „Die Welle“ wird gefördert durch „Zur Bühne“ das Förderprogramm des Deutschen Bühnenvereins im Rahmen von „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“.

Premiere:

Di., 07.12.2021, 19.30
Kammerspiele

Regie: Gabriela Gillert
Bühne: Helge Ullmann
Kostüme: Helke Hasse

Weitere Termine:
08.12.2021, 19.30
09.12.2021, 10.00
11.12.2021, 19.30
12.12.2021, 19.00
13.12.2021, 10.00
10.01.2022, 19.30
11.01.2022, 10.00+19.30
12.01.2022,10.00+19.30
Darüber hinaus sind individuelle Terminvereinbarungen möglich unter Telefon: 03693/451–222 bzw. 03693/451–137 (Theaterkasse).

norway.today

von Igor Bauersima
ab 14 Jahren

Julie lernt August in einem Chat kennen. Sie findet in ihm sofort einen Gleichgesinnten und die beiden beschließen, ihrem Leben ein Ende zu setzen. Was digital im Netz beginnt endet hoch oben auf dem schneeverwehten, 600 m hohen Preikestolen-Felsen in Norwegen. Ausgerüstet mit einem Zelt und einer Videokamera wollen Julie und August ihre letzten Stunden an diesem besonderen Ort verbringen. Ihre letzten Gedanken halten sie mit der Kamera fest. Doch das Spiel mit der Kamera führt die beiden Jugendlichen nicht nur zu ihren Ängsten sondern auch zu ihrem Lebensmut.

Basierend auf einer wahren Begebenheit rekonstruierte Igor Bauersima die letzten Stunden zweier Jugendlicher vor ihrem tragischen Sprung in den Tod. Ihm gelang ein existenzieller Theatertext über die Wünsche und Sehnsüchte von Jugendlichen, die nicht „neben“ sondern „mitten im Leben“ stehen wollen. Bis heute zählt „norway.today“ zu einem der erfolgreichsten Jugendstücke an deutschsprachigen Theatern und wurde in über 20 Sprachen übersetzt. Seine Auseinandersetzung mit den Auswirkungen der Digitalität auf das Leben hat auch heute nichts an Ihrer Dringlichkeit einbüßt.

Premiere:

Fr., 10.02.2022, 19.30
Rautenkranz

Weitere Termine:
15.02.2022, 10.00
16.02.2022, 10.00
27.02.2022, 19.30
01.03.2022, 10.00
05.04.2022, 10.00
06.04.2022, 10.00
11.05.2022, 10.00
12.05.2022, 10.00
02.06.2022, 10.00
03.06.2022, 10.00
Darüber hinaus sind individuelle Terminvereinbarungen möglich unter Telefon: 03693/451–222 bzw. 03693/451–137 (Theaterkasse).

Alfons Zitterbacke

nach dem Kinderbuch von Gerhard Holtz-Baumert
ab 10 Jahren

Der zehnjährige Alfons Zitterbacke fühlt sich regelrecht vom Pech verfolgt. Nicht nur wegen seines Nachnamens wird er permanent gehänselt, auch seinen Eltern kann er es nie recht machen. Nur sein bester Freund Micki hält in allen Situationen zu ihm. So beschließt Alfons Kosmonaut zu werden und die beiden beginnen ein Training für die abenteuerliche Schwerelosigkeit. Als Alfons sich Watte in die Ohren steckt, um die kosmonautische Stille zu erleben, ist auch Ärger in der Schule vorprogrammiert. Gemeinsam machen sich Alfons und Micki für neue Weltraumabenteuer auf den Weg nach Moskau in die Kosmonautenschule. Die fantasievollen Geschichten um den vom Pech verfolgten Jungen Alfons Zitterbacke haben ihn zur wohl populärsten Kinderbuchfigur der DDR werden lassen. Gerhard Holtz-Baumerts Kinderbücher „Alfons Zitterbacke: Geschichten eines Pechvogels“ und „Alfons Zitterbacke hat wieder Ärger“ beschreiben episodenhaft auf eine wunderbar poetische, heitere, sowie nachdenkliche Weise die ungewollten Missgeschicke eines kleinen Jungen. Auch nach der berühmten Verfilmung aus dem Jahr 1965 in Jena wurden seine Bücher mehrfach verfilmt und erreichten ein Millionenpublikum. Gerhard Holtz-Baumert erschuf weit mehr als einen der bekanntesten und ideenreichsten Lausbuben unserer Zeit, vielmehr gelang ihm ein Plädoyer für die unbändige kindliche Fantasie.

Premiere:

Fr., 25.03.2022, 18.00
Kammerspiele

Regie: Gabriela Gillert
Bühne, Kostüme: Helge Ullmann

Weitere Termine:
10.04.2022, 15.00
11.04.2022, 10.00
17.04.2022, 15.00
21.04.2022, 10.00
25.04.2022, 10.00
26.04.2022, 10.00
05.05.2022, 10.00
06.05.2022, 10.00
17.05.2022, 10.00
18.05.2022, 10.00
22.05.2022, 15.00
07.06.2022, 10.00
08.06.2022, 10.00
05.07.2022, 10.00
Darüber hinaus sind individuelle Terminvereinbarungen möglich unter Telefon: 03693/451–222 bzw. 03693/451–137 (Theaterkasse).

Junge Musik

Mit Beethoven unterwegs

1. Kinder- und Familienkonzert mit Schauspiel, Puppen, Musik
von Susanne Tenner-Ketzer und Alexander John
ab 6 Jahren

Die Konzertreihe »Mit Komponisten unterwegs« widmet sich dieses Mal mit der zeitgenössischen Show »Deutschland sucht den Superkomponisten« dem herausragenden Komponisten und großen Europäer Ludwig van Beethoven, seiner Zeit, seinen musikalischen Weggefährten und seiner Lebensleistung.

Premiere:

Mo., 20.09.2021, 16.00
Kammerspiele

Musik:
Ludwig van Beethoven
Moderation: Alexander John
Ausstattung: Susanne Tenner-Ketzer
Puppenbau: Rainer Schicktanz
Meininger Hofkapelle

Weitere Termine:
21.09.2021, 9.00+11.00
23.09.2021, 9.00+11.00
26.09.2021, 16.00

Beethoven - eine musikalische Expedition

1. Jugendkonzert
ab 11 Jahren

Kurz vor seinem 251. Geburtstag ehren wir Ludwig van Beethoven. Wir tauchen ein in seine 5. Sinfonie sowie sein Leben, und erfahren, dass es viel mehr zu entdecken gibt als Ta-Ta-Ta-TAAA. Seine Musik berührt – bis heute!

Premiere:

Mi., 10.11.2021, 10.00
Großes Haus

Musik: Ludwig van Beethoven, Sinfonie Nr. 5 e-Moll
Moderation: Alexander John
Dirigat: Leo McFall
Meininger Hofkapelle

Hugo die Tuba

2. Kinder- und Familienkonzert
ab 4 Jahren

An seinem Geburtstag bekommt der kleine Fritz endlich das Geschenk, das er sich schon so lange gewünscht hat: eine Tuba. Aber es ist nicht irgendeine Tuba. Es ist Hugo, die Tuba. Und so entsteht zwischen Fritz und Hugo neben der musikalischen Entwicklung auch eine abenteuerliche Geschichte.

Premiere:

Do., 10.03.2022, 9.00
Kammerspiele

Musik: Leo Sandner
Künstlerische Konzeption: Susanne Tenner-Ketzer, Alexander John
Ausstattung: Susanne Tenner-Ketzer
Meininger Hofkapelle

Weitere Termine:
10.03.2022, 11.00
11.03.2022, 9.00+11.00
12.03.2022, 16.00
20.03.2022, 16.00

Bilder einer Ausstellung

2. Jugendkonzert
ab 11 Jahren

Das 2. Jugendkonzert bietet Programm-Musik in Reinkultur. Mit einer musikalischen Promenade vorbei an Viktor Hartmanns Bildern erlebt man ganz hautnah, wie die Bilder anfangen zu klingen. Ein Konzert in Bild und Ton.

Premiere:

Mi., 30.03.2022, 10.00
Großes Haus

Musik: Modest Mussorgsky
Moderation: Alexander John
Dirigat: Harish Shankar
Meininger Hofkapelle

Die drei kleinen Schweinchen (Wiederaufnahme)

3. Kinder- und Familienkonzert
ab 4 Jahren

Die drei kleinen Schweinchen ziehen aus, um ihr Glück in der großen weiten Welt zu suchen. Doch ein hungriger Wolf versucht, ihre Pläne zu durchkreuzen. Werden Porky, Rosa und Rüssel es schaffen, dem lauernden Wolf, diesem Bösewicht, zu entkommen? Gemeinsam erleben sie ein spannendes Hausbau- Abenteuer.

Wiederaufnahme:

Do., 07.10.2021, 9.00
Kammerspiele

Musik und Arrangement: Andreas N. Tarkmann
Textbearbeitung: Jörg Schade
Ausstattung: Susanne Tenner-Ketzer
Moderation: Alexander John
Dirigat: GMD Philippe Bach
Meininger Hofkapelle

Weitere Termine:
07.10.2021, 11.00
10.10.2021, 16.00
12.10.2021, 09.00+11.00

Abonnements Spielzeit 2021/2022

Abonnements im Überblick, Verkauf ab 12.4.2021

Die Premieren-ABOs (PF, PS)

10 Premieren der Spielzeit am Freitag (19.30) oder Sonntag (NEU 18 Uhr). Plus: Gratis-Vorstellungsbesuch der Barockoper »La clemenza di Scipione« am Landestheater Eisenach!

Gemischte ABOs (RB, RC, RD, RF / RE, RG)

9 Vorstellungen aus den Sparten Musiktheater, Schauspiel und Ballett am Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Samstag (19.30) oder Sonntag (NEU 18.00) — auch als REGIONAL-ABONNEMENT (Mittwoch / Donnerstag / Freitag) mit Bus-Transfer erhältlich!

Senioren-ABO (RSEN)

9 Vorstellungen aus den Bereichen Musiktheater, Schauspiel und Ballett am Sonntag um 15.00 Uhr.

Konzert-ABO (KA)

8 Sinfoniekonzerte am NEU Mittwoch um 19.30 Uhr.

Kammerspiel-Premieren-ABO (PK)

6 Schauspiel-Premieren in den Kammerspielen am NEU Freitag und Samstag um 19.30 Uhr.

Auf den zweiten Blick-ABO (PK2)

6 neue Schauspiel-Produktionen in den Kammerspielen am zweiten Vorstellungstermin um 19.30 Uhr.

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Abonnement-Termine

Premieren-ABO Freitag (PF) mit Treue-Geschenk

Freitags, 19.30 Uhr (Ausnahme Lohengrin: 17 Uhr)
Großes Haus

17.09.2021
Amadigi di Gaula
Oper
08.10.2021
Julius Caesar / Die Politiker
Schauspiel
29.10.2021
The Sound of Music
Musical
10.12.2021
La Bohème
Oper
07.01.2022
Found Souls (UA)
Ballett
28.01.2022
Thüringer Spezialitäten (UA)
Liederabend
18.02.2022
Santa Chiara
Oper
25.03.2022
Kabale und Liebe
Schauspiel
22.04.2022
Lohengrin
Oper
20.05.2022
Vor Sonnenaufgang
Schauspiel
Treue-
Geschenk

freie Termin­wahl*
Amadigi di Gaula
Barockoper/ Landestheater Eisenach

Premieren-ABO Sonntag (PF) mit Treue-Geschenk

Sonntags, NEU 18.00 Uhr (Ausnahme Lohengrin: 17 Uhr)
Großes Haus

19.09.2021
Amadigi di Gaula
Oper
10.10.2021
Julius Caesar / Die Politiker
Schauspiel
31.10.2021
The Sound of Music
Musical
12.12.2021
La Bohème
Oper
09.01.2022
Found Souls (UA)
Ballett
30.01.2022
Thüringer Spezialitäten (UA)
Schauspiel
20.02.2022
Santa Chiara
Oper
27.03.2022
Kabale und Liebe
Schauspiel
24.04.2022
Lohengrin
Oper
22.05.2022
Vor Sonnenaufgang
Schauspiel
Treue-
Geschenk

freie Termin­wahl*
Amadigi di Gaula
Barockoper/ Landestheater Eisenach

Mittwochs-ABO B (RB)

Mittwochs, 19.30 Uhr (Ausnahme Lohengrin: 17 Uhr)
Großes Haus

03.11.2021
The Sound of Music
Musical
24.11.2021
Eine Nacht in Venedig (WA)
Operette
15.12.2021
Julius Caesar / Die Politiker
Schauspiel
29.12.2021
Der fliegende Holländer
Oper
02.03.2022
Found Souls (UA)
Ballett
27.04.2022
Kabale und Liebe
Schauspiel
04.06.2022
Lohengrin
Oper
22.06.2022
Santa Chiara
Oper
13.07.2022
Vor Sonnenaufgang
Schauspiel

Donnerstags-ABO D (RD)

Donnerstags, 19.30 Uhr (Ausnahme Lohengrin: 17 Uhr)
Großes Haus

23.09.2021
Eine Nacht in Venedig (WA)
Operette
04.11.2021
Heiße Zeiten (WA)
Schauspiel-Revue
13.01.2022
Found Souls (UA)
Ballett
03.02.2022
The Sound of Music
Musical
03.03.2022
La Bohème
Oper
31.03.2022
Thüringer Spezialitäten (UA)
Liederabend
29.04.2022
Lohengrin
Oper
02.06.2022
Vor Sonnenaufgang
Schauspiel
07.07.2022
Die Zauberflöte
Oper

Freitags-ABO C (RC)

Freitags, 19.30 Uhr (Ausnahme Lohengrin: 17 Uhr)
Großes Haus

24.09.2021
Amadigi di Gaula
Oper
05.11.2021
Julius Caesar / Die Politiker
Schauspiel
26.11.2021
The Sound of Music
Musical
04.01.2022
La Bohème
Oper
04.02.2022
Found Souls (UA)
Ballett
04.03.2022
Thüringer Spezialitäten (UA)
Liederabend
01.04.2022
Santa Chiara
Oper
13.05.2022
Lohengrin
Oper
24.06.2022
Vor Sonnenaufgang
Schauspiel

Samstags-ABO F (RF)

Samstags, 19.30 Uhr (Ausnahme Lohengrin: 17 Uhr)
Großes Haus

16.10.2021
Der fliegende Holländer
Oper
27.11.2021
Julius Caesar / Die Politiker
Schauspiel
29.01.2022
The Sound of Music
Musical
19.02.2022
Thüringer Spezialitäten (UA)
Liederabend
26.03.2022
La Bohème
Oper
23.04.2022
Kabale und Liebe
Schauspiel
28.05.2022
Lohengrin
Oper
11.06.2022
Santa Chiara
Oper
02.07.2022
Licht!
Ballett

Samstags-ABO E (RE)

Samstags, 19.30 Uhr (Ausnahme Lohengrin: 17 Uhr)
Großes Haus

09.10.2021
Amadigi di Gaula
Oper
30.10.2021
Julius Caesar / Die Politiker
Schauspiel
15.01.2022
The Sound of Music
Musical
12.02.2022
La Bohème
Oper
12.03.2022
Thüringer Spezialitäten (UA)
Liederabend
02.04.2022
Kabale und Liebe
Schauspiel
30.04.2022
Santa Chiara
Oper
21.05.2022
Lohengrin
Oper
09.07.2022
Licht!
Ballett

Sonntags-ABO G (RG)

Sonntags, NEU 18.00 Uhr (Ausnahme Lohengrin: 17 Uhr)
Großes Haus

03.10.2021
Amadigi di Gaula
Oper
24.10.2021
Julius Caesar / Die Politiker
Schauspiel
21.11.2021
The Sound of Music
Musical
23.01.2022
La Bohème
Oper
13.02.2022
Thüringer Spezialitäten (UA)
Liederabend
20.03.2022
Santa Chiara
Oper
01.05.2022
Lohengrin
Oper
29.05.2022
Vor Sonnenaufgang
Schauspiel
03.07.2022
Licht!
Ballett

Senioren-ABO (RSEN)

Sonntags, 15.00 Uhr
Großes Haus

26.09.2021
Eine Nacht in Venedig (WA)
Operette
07.11.2021
The Sound of Music
Operette
19.12.2021
La Bohème
Oper
16.01.2022
Found Souls (UA)
Ballett
06.02.2022
Thüringer Spezialitäten (UA)
Liederabend
13.03.2022
Santa Chiara
Oper
10.04.2022
Kabale und Liebe
Schauspiel
08.05.2022
Lohengrin
Oper
12.06.2022
Vor Sonnenaufgang
Schauspiel

Kammerspiel-Premieren-ABO (PK1)

NEU Freitags / Samstags, 19.30 Uhr
Kammerspiele

18.09.2021
1000 Serpentinen Angst
Schauspiel
14.10.2021
Biedermann (WA)
Schauspiel
26.11.2021
Antigone
Schauspiel
11.02.2022
Auf der Flucht (DSE)
Schauspiel
09.04.2022
Waldstück (UA)
Schauspiel
04.06.2022
Der Revisor
Schauspiel

Auf den zweiten Blick-ABO (PK2)

NEU Dienstags / Freitags / Sonntags, 19.30 Uhr
Kammerspiele

21.09.2021
1000 Serpentinen Angst
Schauspiel
17.10.2021
Biedermann (WA)
Schauspiel
30.11.2021
Antigone
Schauspiel
15.02.2022
Auf der Flucht (DSE)
Schauspiel
12.04.2022
Waldstück (UA)
Schauspiel
10.06.2022
Der Revisor
Schauspiel

Konzert-ABO (KA)

NEU Mittwochs, 19.30 Uhr
Großes Haus

03.10.2021
1. Sinfoniekonzert
Purcell, Ruzicka, Strawinsky, Händel, Brahms
24.10.2021
2. Sinfoniekonzert
Beethoven, Strauss
21.11.2021
3. Sinfoniekonzert
Bach, Kelterborn, Brahms
23.01.2022
4. Sinfoniekonzert
Tscherepnin, Schostakowitsch, Rachmaninow
13.02.2022
5. Sinfoniekonzert
Debussy, Franck, Mussorgsky
20.03.2022
6. Sinfoniekonzert
Korngold, Mahler
01.05.2022
7. Sinfoniekonzert
Mozart, Strauss, Reger
29.05.2022
8. Sinfoniekonzert
Derungs, Bruckner

*Bitte kontaktieren Sie die Theaterkasse (03693/451–137) zur Terminabstimmung Ihrer Freikarte in Eisenach: 16./17./28.10., 28.11, 21.12.2021, 6.2.2022 (kein Anspruch auf bestimmte Platzgruppen, Kartenvergabe richtet sich nach vorhandenen freien Sitzplätzen)

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Abonnement-Preise Großes Haus

Vorstellungsbeginn 19.30 Uhr

10-mal
PR-Abo
10-mal
PR-Abo
Abo B+D
Gem. Abo
Abo C+E+F
Gem. Abo
15:00 Uhr
SEN-Abo
18:00 Uhr
Gem. Abo
8-mal
Konzert-Abo
PK Freitag Sonntag Mi/Do Fr/Sa Sonntag So Abend Do/Fr
Fremdenloge I 275,00 € 240,00 € 150,00 € 190,00 € 135,00 € 170,00 € 185,00 €
1. Rang Mitte II 255,00 € 220,00 € 135,00 € 175,00 € 130,00 € 155,00 € 170,00 €
1. Parkett III 255,00 € 220,00 € 135,00 € 175,00 € 130,00 € 155,00 € 150,00 €
2. Parkett VI 245,00 € 195,00 € 130,00 € 165,00 € 125,00 € 145,00 € 165,00 €
1. Rang Seite V 180,00 € 145,00 € 115,00 € 125,00 € 90,00 € 110,00 € 150,00 €
2. Rang Mitte VI 210,00 € 155,00 € 110,00 € 150,00 € 110,00 € 125,00 € 155,00 €
3. Rang R. 1-4 VII 140,00 € 105,00 € 75,00 € 90,00 € 65,00 € 85,00 € 135,00 €
2. Rang Seite VIII 130,00 € 105,00 € 70,00 € 85,00 € 60,00 € 80,00 € 130,00 €
3. Rang R. 5-7 IX 95,00 € 70,00 € 40,00 € 50,00 € 45,00 € 45,00 € 100,00 €

Abonnement-Preise KAMMERSPIELE

Kammerspiel-Premieren-Abo

6 Premieren der aktuellen Spielzeit: 48,00 €

Auf den zweiten Blick-Abo

6 Vorstellungen (jeweils die 2.) der aktuellen Spielzeit: 42,00 €

Telefonisch bestellen per E-Mail bestellen

Spielzeit-Vorschau 2021/2022

Spielzeit-Vorschau 2021/2022

Liebes Publikum,

"Spielzeit-Vorschau" ist unser Vorab-Spielzeitheft benannt, in dem wir Ihnen die Premieren, Wiederaufnahmen, Konzerte und Sonderveranstaltungen der Spielzeit 2021/2022 vorstellen. Auch ein kompletter Theaterkalender für die im September 2021 startende Saison ist bereits enthalten.

Sicherlich haben Sie, liebes Publikum, Fragen zum Umgang mit Corona an Ihrem Staatstheater Meiningen. Aus diesem Grund gibt es in der Spielzeit-Vorschau (das »dicke« Spielzeitbuch kommt voraussichtlich Anfang Juni 2021) einen Leitfaden, der hoffentlich die drängendsten Fragen umfänglich beantwortet.

Viel Freude beim Lesen.

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Kasse

Montag: 8.00–16.00 Uhr
Dienstag–Freitag: 8.00–18.00 Uhr
Samstag: 10.00–12.00 Uhr

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Telefax: 03693 451-301
E-Mail: kasse@meininger-staatstheater.de

Abobüro

Montag–Freitag: 8.00–16.00 Uhr
Telefon: 03693/451-137
E-Mail: abo@staatstheater-meiningen.de

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Susann Winkel
Referentin Presse & Onlinekommunikation
Telefon: 03693 451-265
Mobil: 0179 4165219
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